iden Torzugsweise heim^esuchler Ort bezeichnet werdeTi muss Carler), das mir wenige Meilen von demselben entfernte Koloba von emselben ganz verschont isl (Mc Gregor). In Gnzerale ist die Fi- arift, wie Gibson erklärt, nicht einheimisch« nur an einzelnen Orten. Baroda, Kaira, Jymbosir kommt sie häufiger vor, namentlich aber izeiehnel man eine auf dem Wege zwischen Baroda und Tunkari^ Bun- !er gelegene QueWe als IJuuptsiiz des Parasiten — eine Angabe» deren «rlisilichkelt Gibson dahin gestellt lässt. Ueber das Vorkommen von 'a in Rutch liegt nur die Nachricht von Moore vor, der den Pa- n in Bhooy, und zwar sowohl bei den Eingebornen, wie bei den ischen Truppen beobachtet hat In ziemlich bedeutender Häufigkeil l die Krankheit in den Radjastanländern» so namentUch in einigen nden von Marwar und Mewar (Ewarl), wie besonders in Keverwar- hp auch in Jeypur (Stewart) u. a, O. vor, in der bei weiiem giösslen tequenz aber wird sie im Deckan angetroffen, so, worauf schon Scot jngewiesen» in den sogenannten Mahrattenlandern und im Reiche BB Nizam, von wo einzelne Berichte aus Nagapur, Aurungabad, Je- ifry, Djalnapur, Secunderabad und Hyderabad (Morehead, Lorimer) orliegen, als auch in den unler englischer Botmässigkeil stehenden Ge* letsanlheilen , wie die lahlreichen Berichte aus den Disirikten von Ah- ednagur (Morehead), Kirkee, wo die Krankhfit so enorm häufig ist, iass das Erkronkungsverhäliniss nach Ewart 1:3 beträgt (Morehead, Jollier), aus den Distrikten von Puna (Gibson, Morehead)*), aus alLara, Solapur, Tadjgan, Maritschi, ßidjapur, und dem benachbarten ikulkote (Morehead), ferner aus Darwar und den benachbarlen Be- irken (Forbes) und aus Bellary. wie denCededisiriklen überhaupt (Eyre) »ewebon. — Zur ungefähren Schätzung' der Häufigkeit der Krankheit in len hier unten genannlen Gegenden der Präsidenschafl Bombay füge ich »Jfeode von Morehead mitgetheilte Krankheitssiatisüstik unter den Vnppen aus den Jahren 1832 und 33 und zwar auf ICH} Mann der Ge- mrolstärke, bei: 1 Exiropier Borabay Kolaba 2.60 2,44 i Europier Bhooj 1.18 A Sevemdroög Bombay 3,44 4.48 Deese m^ 0.18 W^ Bheroady 4.62 s § Ahmedabftd KU S h Eiagebome Tannfth 6.27 v3 ä Kaira 0.93 a Borat 1.24 .6 Eiagebome Rajcoti 0.61 Braadi 3.44 i Bhooj 0,15 Bm^da 2.70 , w Dapolee 0,65 n I im Mittel | I a.lTJI {} M ti n d k o f R o a e n ■ e h tt 1 d In VvUriuk, Arad. Färhiiuidl. lB4d. No« ii Manli^gaata, I/etter« tuUa Atncdca meddlQiud« MUaa« liibii. I. tu, lOJ tn Sebmldl jKaift». dar llfdlviii. XX VX, 3üU biSi Hirfck, läiUMMokgMpiVlMteFailologM. §. 276. leh darf nieht fBrebten, dass man mich triebeoen Skeptieismua und einer Idchifertigen Kritik, oder meine A der Dnvollständigkeit zeihen wird, wenn ich auf die gründliehe Arbd nes Beschorner^j, die vorlreffllche kritische Untersuchung von H burger 3) und die neuesten klinischen Mittheilungen von Dietl'), a auf eine allerdings kleine Reihe eigener Beobachtungen gestuizt» ibs Ueberdrusse behiuidelte Capitel von der Plica polonica • insofern es eiti durch Vorurtheil, tendenziös gepflegtem Aberglaubeo, Sauberkeit u. s. w. erzeugtes Artefakt darstellt, dem jede pafthotogi Bedeutung abgeht, hier mit keinem Worte weiter berühre. Bezöglidi bereits zu einer Bibliothek angewachsenen Literatur über diesen Zopf ich auf Butzke ^), bezüglich einer Kritik der, noch immer von einie konservativ gesinnten Beobachtern aufrecht erhaltenen, Lehre voo Plica-Krankheit auf Beschorner und Hamburger verweisen, ym fibereinstimmend zu dem Resultate gelangt sind, dass der Weichse als eine nothwendige Folge des zufällig oder absichtlich onteiiasi täglichen Kämmens anzusehen ist, dass er daher an und für ach I selbstständige Krankheit darstellt, auch keinen wesentlichen Elnflosi den Verlauf etwa gleichzeitig vorhandener Leiden äussert, weder ansled noch erblich ist, dass sein häufiges Vorkommen in manchen Gegc lediglich als die Wirkung des daselbst vorherrschenden Vonirtheils \ sehen ist, demzufolge das Kämmen oder Reinigen der Haare in den sten Krankheiten schädlich und höchst gefahrvoll sei, und dass dahe gänzliche Entwirrung des Zopfes und die Wiederherstellung eines n gleichmässigen Haares zu jeder Zeit seines Bestehens nicht nur md| sondern auch bei gehöriger Vorsicht wegen möglicher Erli&ltung, mi einfachen Verfahrens ohne nachtheilige Folgen ausführbar ist §. 277. Im Anhange zu den hier besprochenen Krankheiten ich noch in Kürze Rachitis als der einzigen unter den Knochenkrankheiten gedenken, w für die vorliegende Untersuchung ein specielleres Interesse darbietet, deren Bearbeitung vom geographisch-pathologischen Standpunkte vor überhaupt möglich erscheint — Bekanntlich war Glisson ^ der ] welcher die in Frage stehende Krankheit gründlich bearbeitet hat; der Veröffentlichung dieser seiner Schrift ist die Aufmerksamkeil Aerzte diesem Gegenstande überhaupt erst in höherem Maasse zugew worden, und eben dieser Umstand hat zu der Annahme Veranlassuni geben, dass Rachitis überhaupt erst im Anfange des 17. Jahrhnndei England aufgetreten ist und sich von dort allmälig über den europäii Continent verbreitet hat — eine Annahme, welche u. a. zu der Bei nung des Leidens als „englische Krankheit'* geführt hat 'Abg« 1) Der WeiehielMpfl Berl. 184S. s) Zeitschr. t Klin. lledlda EL lei. SVl. S) Wien. med. Woohenichr. 1868. Nr. 4. 5. 6. 81 nnd 18M Nr. 1. 8. 1». 40. 41. 4)^DeiikfGlizift Aber doD Welohaeliopt Beil. (1861). 5) TiMt. d« lackltfia. Lom Oifftn - Erftukheiten. Enohitii. wa mn, dass sich bereits bei den Aerzten des ÄUerihums und Mittelalters, eil bei den Arabern, Andeutungen finden, welche wohl auf Rachitts |en werden dürfen, berichlen französische, spanische tind niededän- iische Aer^le des 16, Jahrhunderts von einer bei Kindern vorliomroenden ktrophie mit Aiiftreibung in den Gelenken u. s. w. und Reussner ^) Ispricht sogar schon von dem endemischen Vorherrschen eines solchen [Leidens in Holland und mehreren Gegenden der Schweiz. Es gilt von der 1 Geschichte der Rachiiis, was von der vieler andern Krankheiten, bei wel- jchen es eben nur einer gewissen Anregung von Aussen bedurfte, um sie ihrer bis dahin übersehenen, oder verkannten Eigen thümlichkeil her- reten und zum Gegenstande eines allgemeineren ärztlichen rnteresses rerden tu lassen, das — auf dem literarischen Gebiete — in einer ge- lauften Masse ärzUicher Berichte und Mittheilungen ausgesprochen, die laehwelt leicht zu jenem oben gerügten Irrthume zu verleiten im Stande It So sicher wir daher annehmen dürfen, dass Rachitis, wie überhaupt B aus allgemeinen Ernährungsstörungen hervorgehenden Krankheiten, alt ist, als die mit der Verfeinerung der Cultur und Sitte entwickelten [^boUenseiten des gesellschaftlichen Lebens, resp. deren Einfluss auf die reitaliung des physiologischen Verhaltens der Völker, so wenig ist man jch beruhigt, den Umfang, welchen die Krankheit unter den einzelnen Völ- erlttngt hat, heule zu bemessen, und alle jene Annahmen, welchö ron einer ailmäligen Zu- oder Abnahme der Krankheit in der neuem md neuesten Zeit gegen frühere Epochen sprechen, beruhen auf den ^agesten Voraussetzungen — ein Ürtheil, zu welchem ich mich um so hr berechtigt glaube, als uns die Verbreitung der Krankheit in den ein- telnen Gegenden der Erdoberfläche, selbst aus der allerncuesten Zeil, nur ganz allgemeinen Umrissen bekannt geworden ist, so dass auch hier sine Vergleichung der Häufigkeit der Krankheit nur nach den weitesten Dimensionen möglicli erscheinL In der grösslen Verbreitung und Frequenz finden wir Rachitis in [den mitUeren Breiten Europas und Nordamerikas; aus Asien fehlen ^in dieser Beziehung mit Ausnahme der Notiz von Burnes *), dass Ra- ► chitis ein in Bockhara endemisch herrschendes Leiden ist, der Bemer- [kung von Maydell, dass die Krankheit unter den Kirgisen ganz fremd [islp und die später zu erwähnenden Mittheilungen von Pruner aus Sy- rien und Arabien, alle verlässlichen Nachrichten, und auch aus Nordame- rika sind dieselben so sparsam, und nur das Vorkommen der Krankheit ,m einzelnen grossen Städten (New -York, Philadelphia, Baltimore, Cincin- u* a.) betreffend, dass man auf den Versuch einer allgemeinen Schil- leruDg der Krankheits Verbreitung auf der westlichen Hemisphäre vorläufig k'atiichten muss* — In den höchsten Breiten Europas, wie namentlich auf [Island, den Färöer^) und den nördlichen Gegenden der skandina- vischen Halbinsel ist Rachitis äusserst selten, haußger schon wird die ^Kf&tiltbeit in den Ostseeprovinzen Russlands ^), sehr häu^g, und in .einzelnen Gegenden und Slädten selbst mit dem Charakter der Endemie, in Deutschland^), den Niederlanden, England, Frankreich und Oberitalien, auch in den grossen Städten Onteritaliens, wie na-* menüich in Neapel *) angetroffen, und auch in den nördlichen Gegenden ^ n t\ DIm* de lAbe InJkiit Ba«U 15«S. f) CalotiU« med. tTunaiicI. YU. 4Bt. 3} Manie OB in mbl. für LJt«er Iflti. L tS. i\ AUetihoU^T h c. U4, BUibm B«fobfei- btiii« der bMptsÄctilkhjteii In E«t«J hemcbenden Kjrankheittm MArbnrfr 1790. IWi ^. o. 5J l£^ w«Tde Im Fii]g:«ud(?ii Gelegenheit fludttfi, eUifeloo dir hier ^en*qnten l^Ander betreff eeutf«, ii^ecleUe Daten uuafUhitn. 9) Tro^bcr BKefe während piner Reit« dtiroli ( lalrt«n eto, Tri«it laa». 93. 9ft, d« Benil Top4»g;* c it«tlA. med. ddlA dUA dl Nap«U « «le« Jf »p. INA, 3tl. 544 HiBBch, UfioriBdi geographisdie Pathologia der iberischen Halbinsel, wie namentlich in den Küstenstidten abwiits \ä Lissabon ist Rachitis nicht selten ^). Eine